Clubs · Nov 7, 2024 · 2 Min. Lesezeit
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Dieser Artikel untersucht die Möglichkeit des Sorgerechts für eine unverheiratete Mutter mit psychischen Problemen nach vietnamesischem Recht. Der Artikel analysiert die rechtlichen Faktoren und Rechte von Kindern und bietet eine klare Perspektive auf die Herausforderungen und geeigneten Lösungen in diesem speziellen Fall.
Artikel 53 des Ehe- und Familiengesetzes von 2014 legt die Zuständigkeit für Scheidungsanträge wie folgt fest:
„1. Das Gericht ist für Scheidungsanträge nach Maßgabe der Zivilprozessordnung zuständig.
2. Wenn die Ehe nicht registriert wird, aber die Scheidung beantragt wird, ist das Gericht zuständig und erklärt die Nichtanerkennung der ehelichen Beziehung gemäß Artikel 14 Absatz 1 dieses Gesetzes. Wenn Anträge in Bezug auf Kinder und Eigentum bestehen, werden diese gemäß Artikel 15 und Artikel 16 dieses Gesetzes gelöst.
Darüber hinaus werden in Artikel 15 des Gesetzes über Ehe und Familie aus dem Jahr 2014 die Rechte und Pflichten von Eltern und Kindern in Fällen, in denen ein Mann und eine Frau als Ehepaar zusammenleben, ohne die Ehe eintragen zu lassen, wie folgt festgelegt: „Rechte und Pflichten zwischen einem Mann und einer Frau, die als Ehepaar zusammenleben, und Kindern werden gemäß diesem Gesetz über die Rechte und Pflichten von Eltern und Kindern geregelt.“
Wenn die Ehe nicht registriert wird, wird das Gericht im Falle gemeinsamer Kinder die gleiche Entscheidung treffen wie bei Scheidungen von verheirateten Paaren mit eingetragener Ehe, d. h. das Sorgerecht kann wie bei Paaren mit eingetragener Ehe zugesprochen werden.
Artikel 85 des Ehe- und Familiengesetzes aus dem Jahr 2014 sieht unter anderem folgende Fälle vor, in denen Eltern in ihren Rechten gegenüber minderjährigen Kindern eingeschränkt sind:
+ Verurteilt wegen einer Straftat gegen das Leben, die Gesundheit, die Würde oder die Ehre des Kindes durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Handlungen bei der Pflege, Erziehung oder Ausbildung des Kindes;
+ Verschwendung des Vermögens des Kindes;
+ einen korrupten Lebensstil führen;
+ Anstiftung oder Nötigung des Kindes zu illegalen oder unethischen Handlungen.
Eine Mutter mit einer psychischen Erkrankung gehört daher nicht zu den Fällen, in denen die Rechte an minderjährigen Kindern eingeschränkt sind. Dies ist daher kein Grund dafür, dass die Mutter nach einer Scheidung keine Möglichkeit hat, das Sorgerecht zu erhalten. Angesichts der Betreuungsbedingungen ist eine Mutter mit einer psychischen Erkrankung jedoch immer noch mit vielen Schwierigkeiten und Einschränkungen konfrontiert. Dies könnte bei der Geltendmachung des Sorgerechts zu einem Nachteil werden.
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